Das Betriebspraktikum hat mindestens 300 Stunden in der unterrichtsfreien Zeit zu umfassen und kann in mehreren Teilen erbracht werden. Es wird im Unterricht durch die praxisbetreuenden Lehrerinnen und Lehrer vorbereitet.

Die erbrachte Praxis ist in geeigneter Form durch Firmenbestätigungen, Zeugnisse, Zertifikate usw. nachzuweisen.

Das Pflichtpraktikum dient der Ergänzung und Vertiefung der in den Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in einem Unternehmen oder einer Organisation.

Die Schülerinnen und Schüler sollen

- die in der Schule erworbenen Kompetenzen in der Berufsrealität umsetzen,

- nach Möglichkeit einen umfassenden Einblick in die Organisation von Unternehmen bzw. Organisationen gewinnen,

- über Rechte und Pflichten der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Bescheid wissen und diese auf die unmittelbare berufliche Situation hin reflektieren können,

- sich Vorgesetzten sowie Kolleginnen und Kollegen gegenüber korrekt und selbstsicher verhalten,

- eine positive Grundhaltung zum Arbeitsleben insgesamt und zum konkreten beruflichen Umfeld im Besonderen gewinnen,

- unternehmerisches Denken und Handeln in ihre Tätigkeit einbringen,

- die Bedeutung unternehmerischer Verantwortung kennenlernen,

-  soziale und personale Kompetenzen erwerben.

Die Schülerinnen und Schüler führen Aufzeichnungen während des Praktikums, welche nach Abschluss in der Schule ausgewertet werden.

Die Lehrerinnen und Lehrer haben nach Möglichkeit mit den Betrieben, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Praxis ableisten, Kontakt zu halten. Auslandspraktika sind in Hinblick auf (fremd)sprachliche Kompetenzen empfehlenswert.

Lesen Sie hier auch einen Artikel aus der Zeitung Kurier zum Thema Pflichtpraktikum:

https://kurier.at/wissen/neu-pflichtpraktikum-an-kaufmaennischen-schulen/310.978.134

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