„Willkommen in der Unsicht[bar]!“ Fahrt der 2. HAK-Klasse zum Dialog im Dunkel und jüdischen Einrichtungen

Am 9. März 2016 erlebten die Schüler/innen der 2BK-Klasse mit ihrem Begleitlehrer Prof. Wagner einen spannenden Tag in Wien. Zuerst begaben sie sich in die Welt der Blinden beim Dialog im Dunkeln. Dort konnten sie sich in deren Lage hineinversetzen. In einer stockdunklen Umgebung erlebten sie normale Alltagssituationen wie in einem Park spazieren, Boot fahren oder an einer Bar etwas bestellen und trinken, was sich alles als nicht ganz einfach erwies. Ihre Begleitperson war blind, doch die Schüler/innen konnten sich ganz auf sie und ihre sehr ausgeprägten Sinne verlassen.

Als zweiter Programmpunkt stand der jüdische Stadttempel in der Seitenstettengasse auf dem Programm. Danach ging es weiter in das jüdische Museum. Dort erfuhren die HAK-Schüler/innen grundlegende Informationen über das koschere Essen in der jüdischen Gemeinde. Man darf zum Beispiel Milch- und Fleischprodukte nicht vom selben Teller essen und nicht im selben Kühlschrank aufbewahren. Das Gelernte wurde in Gruppen gleich in Form von koscheren Menüplänen umgesetzt.

„An diesem Tag machten wir sehr interessante Erfahrungen und tauchten in zwei neue faszinierende Welten ein“, meinten Sarah Nitsche und Sarah Reikersdorfer im Zug bei der abendlichen Heimfahrt. 

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Einübung auf die Welt der Blinden beim DIALOG IM DUNKELN
Die Schüler/innen der 2BK-Klasse in der orthodoxen Synagoge in der Seitenstettengasse mit Guide Julia.
Der koschere Menüplan wurde flott erstellt. (V. l. n. re: Valentina Dampf, Claudia Berger, Aylin Kirchleitner, Lena Petermandl)
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