Das hoch motivierte Bewegungs- und Sportlehrer/innen-Team der HAK Waidhofen/Ybbs, Ulrike Feigl-Schöttner, Andreas Koch, Harald Maderthaner und die Sportkoordinatorin Eva Obenaus sowie der Verantwortliche für das Sportmanagement Jürgen Hörndler haben einen neuen Lehrplan für die SPORT HAK verfasst, wo sportbegeisterte Jugendliche wöchentlich vier Bewegungseinheiten erleben dürfen.
Im III. Jahrgang besteht die Möglichkeit, den „Instruktor Fit für Erwachsene“ mit einer staatlichen Prüfung abzuschließen.
Der Ausbildungsschwerpunkt Sportmanagement wird von den Schülerinnen und Schülern des Zweiges SPORT HAK ab dem III. Jahrgang besucht. Der Ausbildungsschwerpunkt steht für die Vertiefung und Abrundung der betriebswirtschaftlichen Inhalte im Hinblick auf die sportlichen Interessen der Schülerinnen und Schüler. Die praktischen Sportaktivitäten erfahren durch diesen Schwerpunkt einen dualen Bildungseffekt und eröffnen den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Berufschancen.
Die Schülerinnen und Schüler absolvieren vom III. bis zum V. Jahrgang die Ausbildung zum „BSO Sportmanager Basis“, „BSO Sportmanager I“.
Die Praxis:
Pro Jahrgang werden im Sommer und Wintersemester je drei Sport-Seminare angeboten, wobei zwei davon nach dem Mehrheitsprinzip der angemeldeten Schülerinnen und Schüler stattfinden.
In den Freifächern wird so wie bisher Frauenfußball und Volleyball angeboten, um auch den Schülerinnen und Schülern im Zweig Business HAK die Teilnahme an sportlichem Zusatzangebot zu ermöglichen und den IV. und V. Jahrgängen eine zusätzliche Sportstunde anzubieten. An den Schulwettkämpfen dürfen alle Schülerinnen und Schüler der Schulgemeinschaft teilnehmen.
Exemplarisch drei Seminare, welche die Schüler und Schülerinnen in der 1. HAK zusätzlich wählen dürfen.
Athletics and Indoor Fitness: Parcouring
„New and old Games“: Neue Spiele in der Sport-HAK: Ultimate, Rugby, Flagball (American Football), Baseball, usw.
Fitness-Training im neu ausgebauten Fitnesszentrum.
Parcouring
Parcouring ist eine Gelegenheit mehr Bewegungslust, Selbstinitiative und Verantwortungs-bewusstsein in den Schulsport zu bringen. Die junge Trendsportart bietet den Vorteil, dass durch die große Vielfalt der Übungen, sowie den normfreien Geräteaufbau heterogene Gruppen besser individuell angesteuert werden, wodurch leichter Erfolgserlebnisse geschaffen werden und kreative Handlungskompetenz gefordert wird. Sportlich bietet Parcouring eine gelungene Mischung zwischen Inhalten aus der Leichtathletik und dem Gerätturnen und vermittelt motivierend die elementaren menschlichen Bewegungsmuster - Laufen, Springen, Klettern und Balancieren.
Parcouring ist in seinen Bewegungen und körperlichen Anforderungen außerordentlich
vielseitig. Inhaltlich steht Parcouring dem Turnen am nächsten, außerdem enthält er Elemente aus der Leichtathletik und Klettern. Im Parcouring werden sowohl die Rumpfmuskulatur als auch die Muskeln der oberen und unteren Extremitäten gekräftigt. Neben den motorischen Fertigkeiten
werden auch koordinative und konditionelle Fähigkeiten gefordert. Hervorzuheben ist ein hoher Einsatz von der Kopplungs-, Gleichgewichts- und Orientierungsfähigkeit. Parcouring erfordert in erster Linie Schnellkraft, aber auch Kraftausdauer.
Ultimate Frisbee
Ultimate ist ein Mannschaftssport bei dem die Mannschaft, die am Ende eines Spieles
die meisten Punkte hat, gewinnt. Dieses Spiel wird mit zwei Mannschaften zu je sieben
Spielern auf einem rechteckigen Feld mit je einer Endzone an den Stirnseiten gespielt.
Ein Punkt wird dadurch erzielt, dass ein Spieler/Werfer die Scheibe zu einem Spieler
seiner Mannschaft wirft und dieser sie innerhalb der von seiner Mannschaft
angegriffene Endzone fängt. Die Scheibe darf ausschließlich durch Würfe von einem
Spieler zu einem anderen weiterbewegt werden. Ein Spieler darf nicht rennen, solange
er im Besitz der Scheibe ist. Während die Mannschaft, die im Besitz der Scheibe ist,
versucht, diese in die Richtung der angegriffenen Endzone zu bewegen, versucht die
gegnerische Mannschaft diese Bewegung zu unterbinden und den Besitz der Scheibe
durch das Erzwingen eines Turnover zu erreichen. Ein Turnover ereignet sich immer
dann, wenn ein Pass unvollständig ist, die Scheibe von einem gegnerischen Spieler
gefangen oder zu Boden geschlagen wird, den Boden berührt oder von einem Spieler
im Aus gefangen wird. Körperkontakt ist nicht erlaubt. Der Sport wird selbstverwaltet
gespielt, es gibt keine Schiedsrichter. Sämtliche Entscheidungen über "drin" oder
"draußen", Scheibenbesitz und Fouls werden von den Spielern auf dem Spielfeld
getroffen. Ultimate Frisbee wird ohne Schiedsrichter gespielt, die Spieler müssen also auf dem Feld die Entscheidungen über Regelverstöße selber treffen. Diese Fairness und den Respekt von dem gegnerischen Team nennt man "Spirit of the game", was übersetzt so viel heißt wie "Geist des Spiels", frei übersetzt auch Sportgeist.


























































