Am 27. November besuchten die Schüler/innen der 4 AK das Unternehmen „nahwärme.at Energiecontracting GmbH in Persenbeug und Petzenkirchen. Der besonderen Art des Brennstoffes für zwei Fernwärmewerke in unserer Region galt unser Interesse – Miscanthus giganteus oder auch Elefantengras genannt. Die Organisation und Leitung der Exkursion oblag unserer Biologielehrerin, Frau Mag. Elisabeth Grüner.
Schon im NAWI-Unterricht wurde uns diese sogenannte C4-Pflanze botanisch vorgestellt – verstärkte Photosyntheseleistung durch besondere Blattstruktur, kein Dünger- und Spritzmittelbedarf, völlig „wartungsfrei“ für die nächsten 20 Jahre nach Erstauspflanzung und eine äußerst positive CO2 – Bilanz. Das Elefantengras wird im Frühjahr von Landwirten der Region geerntet, gehäckselt und entweder als Schüttmaterial oder zu Pellets gepresst in den Heizwerken Persenbeug und Petzenkirchen verfeuert.
Das dort entstehende Heißwasser (etwa 95°C) wird durch unterirdisch verlaufende isolierte Stahlrohre in die Wärmetauscheranlagen der Fernwärmekunden geleitet. Diese sind private Haushalte, Schulen, Kindergarten, Kirche und die örtliche Gastronomie. Der Gasthof Böhm in Persenbeug und der Bärenwirt in Petzenkirchen gehörten zu den ersten Abnehmern dieser nachwachsenden Energie.
Das Einführungsreferat zum Thema und die Fachführung in den Heizwerken besorgte der Projektentwickler dieser großartigen Idee, Herr Mag. Johannes Furtlehner. Die Begeisterung und Motivation für die Umsetzung dieses Projekts ist aus jedem seiner Worte herauszuhören und sein ungebrochenes Engagement ist ansteckend. Unser Dank gilt dem Gasthof Böhm für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und der freundlichen Bewirtung.
Mit Pionieren wie die Person Johannes Furtlehner und seiner Mitarbeiter ist die erhoffte Energiewende zu schaffen – davon ist die 4 AK der HAK Waidhofen/Ybbs jedenfalls überzeugt.























































