Die Filmvorführung in der Filmbühne Waidhofen am Freitag, 27. März, wurde für die zweiten und dritten Klassen der HAK/HASCH zu einer doppelten Herausforderung. Die Filmemacherin Gloria Dürnberger gewährt mit ihrem Film „Kind in der Schachtel“ einen sehr wahrhaftigen und persönlichen Einblick in ihre Familiengeschichte. Mit acht Monaten wurde sie von der leiblichen Mutter an Pflegeeltern weitergegeben. Als erwachsene Frau macht sie sich mit ihrem Filmprojekt auf den Weg zu den Hintergründen ihrer komplexen Herkunftsfamilie. Skurille Szenen zum Lachen wechseln mit traurigen Aspekten, entwaffnende Offenheit in der direkten Kommunikation mit zärtlich berührenden Grundaussagen über das Leben als solches. Die langsame Kameraführung, die Authentizität der Aussagen und Bedrücktheit vieler Szenen war wohl der eine Teil der Herausforderung. Der zweite Teil war das intensive Gespräch mit der Regisseurin selbst. Dass man angesichts einer so turbulenten Biographie so positiv im Leben stehen kann, war schon sehr inspirierend. David Zefi meinte nach dem Kino: „Mich hat der Film sehr berührt und ich bin dankbar für das Gespräch mit der Regisseurin. Es ist erstaunlich, wie sie trotz harter Rückschläge den Kontakt zu ihrer Mutter aufbaut.“ Philipp Reifberger sagte: „Der Film war eine Ermutigung, im Leben niemals aufzugeben, auch wenn es noch so große Verwerfungen gibt.“























































