266 briefliche Appelle an die Regierungsspitzen in Myanmar, in der demokratischen Republik Kongo und in Saudiarabien schickten die HAK/HASCH-Schüler/innen am 15. Dezember per Post auf den Weg. Sie forderten damit die Freilassung von Waleed Abu Al-Khair, einem saudiarabischen Rechtsanwalt, der vor einem Jahr wegen seines Einsatzes für Opfer von Menschenrechtsverletzungen selbst zu 15 Jahren Haft verurteilt wurde und im Gefängnis extrem schlechte Haftbedingungen erleiden muss. Sie setzten sich auch für die Freilassung von Phyoe Phyoe Aung in Myanmar ein, die zusammen mit 54 anderen Studierenden von der größten Studentenbewegung des Landes seit einem öffentlichen Protestmarsch im März 2015 ohne jeden Zugang zu einem Rechtsbeistand und ohne medizinische Versorgung inhaftiert ist. Rund 90 Appelle gingen an den Präsidenten der demokratischen Republik Kongo. Mit ihnen wird die sofortige Freilassung von Fred Bauma und Yves Makwambala von der Jugendbewegung „Filimbi“ gefordert. Sie waren während einer Pressekonferenz ihrer Bewegung festgenommen worden und sind seither mit völlig unhaltbaren Anschuldigungen konfrontiert. Bei Verurteilung droht sogar die Todesstrafe.
Im Wissen vom Vorjahr, dass der weltweite Proteststurm, den Amnesty International mit dem Briefmarathon auslöst, tatsächlich zum Erfolg und zu entsprechenden Freilassungen führt, hoffen die teilnehmenden Schüler/innen und der verantwortliche Lehrer Hermann Wagner auf baldige Erfolgsmeldungen. Die Schüler/innen sandten auch rund 70 persönliche Botschaften an die Betroffenen, um ihnen Mut zu machen und ihnen ihre Solidarität auszudrücken.























































