HAK Schoolbanker haben die Top Five beim Bankenplanspiel des deutschen Bankenverbands geschafft

Der Unterrichtsgegenstand Businessgames soll junge Menschen für Wirtschaft begeistern. Denn Wirtschaft ist spannend, aber nicht nur das. Das Wissen über wirtschaftliche Zusammenhänge ist heutzutage geradezu lebenswichtig. Mit dem Bankenplanspiel Schoolbanker der deutschen Bundesbank und den dazu begleitenden Unterrichtsmaterialien des Bankenverbandes können Schüler Finanzbildung von spielerisch bis herausfordernd in ihren Schulunterricht erfahren. Das Schulbank-Programm sieht vor, dass im Zweiwochenrhythmus Entscheidungen aus Bankensicht zu treffen sind.

Immerhin hat es in diesem Schuljahr eine von fünf HAK-Gruppen unter die Top Five ihrer Spielgruppe geschafft und nur hauchdünn den Einzug ins Finale in Berlin verpasst.

Bei Schulbanker wird graue Theorie lebendig. Schüler dürfen Chef sein und ja, sie sollten sich ausprobieren. Was bedeutet es, die Verantwortung für ein Unternehmen zu tragen? Wie schwer - oder doch auch manchmal leicht - ist es, echte Management-Entscheidungen zu treffen? Am eigenen Leib spüren, entscheiden und im Team erleben, welche Konsequenzen Entscheidungen haben - alles im Team. Das macht Spaß, kann mitunter aber auch anstrengend sein... gelingt es, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und sich so zu organisieren, dass die Arbeit funktioniert? Wird man sich gegen die Konkurrenz am Markt durchsetzen können? Schafft man es, die eigene Bank zielsicher durch sechs Geschäftsjahre zu steuern und dabei weder die Konjunktur noch die Regeln der Europäischen Zentralbank außer Acht zu lassen? Als Bankvorstand tauchen die Teams tief in das Rechnungswesen der Planspielbank ein. Was ist eine Bilanz? Wie ist die Gewinn- und Verlustrechnung aufgebaut? Ausgangssituation für das Spiel sind die Berichte zum Rechnungswesen. Sie zeigen, wie das eigene Unternehmen aufgestellt ist. Später geben die Zahlen und Charts der Berichte Auskunft darüber, wie erfolgreich die Spielentscheidungen waren. Schüler können analysieren, welche Faktoren zum Geschäftsergebnis geführt haben und wie dieses verbessert werden kann. Ihr seht, wie sich der Markt entwickelt hat. Berichte zum Rechnungswesen, wie z. B. Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Zinsspannenrechnung, Liquiditätsrechnung, Mindestreserverechnung und Eigenkapitalgrundsatz und Ausgaben für Werbung und Aus- und Weiterbildung sind nur einige von wichtigen Entscheidungskriterien. Eine gründliche Analyse schafft die optimale Basis für die nächsten Spielentscheidungen.

Die Anmeldefrist für die nächste Runde im Herbst läuft bereits und die begeisterten Schüler warten bereits auf die Herausforderung im neuen Schuljahr.

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v.l.n.r.: Prof. Schörghuber Manfred, Lang Sarah, Kubessa Selina

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