HASCH-HAK-Schüler/innen aktiv beim Amnesty-Briefmarathon
Liu Ping aus der Volksrepublik China, Moses Akatugba aus Nigeria und Erkin Musaev aus Usbekistan standen im Zentrum des heurigen weltweiten Amnesty-Briefmarathons. Diese drei Personen verbindet das gemeinsame Schicksal ihrer erlittenen Folter. Der 16-jährige Moses wurde laut AI-Recherche „mit Macheten und Schlagstöcken gequält und stundenlang mit gefesselten Armen aufgehängt. Polizisten reißen ihm mit einer Zange Fuß- und Fingernägel aus. Nach drei Monaten in Polizeigewahrsam unterschreibt Moses schließlich zwei „Geständnisse“. Im November 2013 wird Moses zum Tode verurteilt.“ Liu Ping, eine mutige Stahlarbeiterin aus der Stadt Xinyu, wurde zum Opfer, weil sie die Mächtigen kritisierte. „Als sie am 21. April 2013 mit zwei weiteren Aktivistinnen friedlich in ihrer Heimatstadt Xinyu hohe RegierungsbeamtInnen dazu aufforderte, ihre Vermögenswerte offenzulegen, wurde sie sechs Tage später verhaftet. In Untersuchungshaft wurde sie misshandelt und gefoltert.“ Auch der UNO-Mitarbeiter Musaev wurde auf der Basis von unter Folter erpressten Geständnissen zu einer 20-jährigen Haftstrafe verurteilt.
Gegen diese schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen setzten sich mit Millionen Menschen auf der ganzen Welt auch die Schüler/innen aus der 2. HASCH-Klasse und der 4B-HAK-Klasse ein. 77 Briefe wurden an die Behörden in China, Usbekistan und Nigeria geschrieben, um die dortigen Verantwortlichen zur Einhaltung der Menschenrechte aufzufordern. Ein Menschenrechtsopfer aus Weißrussland, für den vor zwei Jahren viele Briefe verfasst wurden, wurde laut Amnesty in der Zwischenzeit freigelassen. Er bedankte sich bei allen Aktivisten sehr herzlich für die Solidarität. Möge sich auch der heurige Einsatz für die drei Folteropfer möglichst bald lohnen. W. H.
Berichte auf unter https://briefmarathon.amnesty.at/de/fotogalerie-2014/























































