Beim „VULKAN“ in Wels

„Kraftwerk“ und „Vulkan“ wurde der ganz neuartige Kirchenbau in Wels St. Franziskus schon genannt:

-          Vulkan, weil außen grau, innen aber intensiv rot und nach oben und vorne zur Sonne hin offen

-          Kraftwerk, weil hier einerseits wirklich Energie erzeugt und ins Netz geliefert wird und andererseits Menschen diesen Ort für sich als persönliche Kraftquelle sehen

Am 20. Oktober besuchten die Schüler/innen der 3ABK-Klassen unter der Leitung von Mag. Martina Riegler-Sulzbacher und in Begleitung von Dr. Hermann Wagner diesen konsequent nach ökologischen Kriterien geplanten Kirchenbau. Herr Holzapfel, Mitarbeiter der Pfarre, eröffnete den Gästen aus der HAK Waidhofen an der Ybbs mit viel Überzeugung den Blick auf die baulichen und spirituellen Besonderheiten. Durchgehende Solararchitektur, Photovoltaik an der Außenfassade, Solare Warmwassergewinnung mit Kollektoren am Dach und erneuerbare Energieträger auch bei der Pelletsheizung lassen eine klare Linie erkennen. Maximale Schonung der Natur und größtmöglicher Einklang mit ihr, dass versucht sich diese Pfarre von ihrem Patron, dem Heiligen Franz von Assisi „abzuschauen“. Von Assisi stammen auch das kunstvolle Kreuz aus Olivenholz sowie der Bodenstein beim Lesepult im Inneren der Kirche. Dass sich an diesem Ort moderne Menschen mit einem hellen Bewusstsein für die gegenwärtigen Herausforderungen wohl fühlen, das konnte man gut nachvollziehen.  

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Vor dem Kraftwerk St. Franziskus
Das Olivenholzkreuz verbindet mit Assisi
Die Natur bildet das Altarbild
Ewiges Licht aus Solarstrom
Luftumwälzungstechnik im Keller
Viel intelligente Technik im Niedrigenergiehauskomplex