COP26 im Ethikunterricht – Wege aus der Klimakrise

Die UNO-Klimakonferenz in der zweiten und entscheidenden Woche – Anlass genug für die Ethikschüler*innen, am 9. November auf die Klimakrise und ihre Ausweg zu blicken

An der Tafel der große Zusammenhang zwischen der steigenden CO2-Konzentration auf gegenwärtig 412 ppm, den steigenden Temperaturen, der Verpflichtung von Paris 2015 auf die Maximalerwärmung von höchstens plus 1,5  Grad bis hin zur COP 26 in Glasgow.

Im Unterricht dann eine spannende Spielanleitung zur solidarischen Verantwortung für gemeinsame Ressourcen. Der weltweite „Ressourcenfischteich“ wurde nachhaltig bewirtschaftet und nicht leergeraubt. „Gut gelungen, sehr ermutigend“, so der Kommentar von Ethiklehrer Prof. Wagner.

Dazu der virtuelle Kontakt mit Fachleuten über die ORF-Diskussion IM ZENTRUM, an der auch der amerikanische Klimaökomom Gernot Wagner, ein gebürtiger Mostviertler, teilnahm.

Zitate aus den spannenden Unterrichtsstunden:

 „Es macht mich nachdenklich, dass manche sehr viel machen für den Klimaschutz und andere gar nichts. Man muss doch auch an alle anderen Betroffenen denken“, so Quais Mohammad.

 „Es darf beim Klimaschutz nicht mehr geschlafen werden. Es ist Zeit zum Handeln“, das Fazit von Serkan Koc.  

 „Ich finde, man darf sich nicht alles von den Politikern erwarten, ich muss auch selbst was tun“, meinte Daria Chernova.

Dazu pointierte Aussagen des Klimaökonomen Gernot Wagner:  

„Der radikalste Wandel ist der Klimawandel selbst, nichts zu tun ist das Schlimmste, was wir tun können.“

„Die Kosten des Klimaschmutzes durch Nichtstun sind unvergleichlich höher pro ausgestoßener Tonne CO2 als die Kosten für engagierten Klimaschutz.“

„Nichts alleine ist die Lösung, das wissen wir schon seit jeher.“

„Es geht darum, die Revolution, in der wir uns befinden, viel viel schneller zu gestalten. Das Endresultat ist klar: Es geht nicht um OB, sondern um WANN und WIE. Es muss viel schneller gehen.“ 

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Die Aussagen des Klimaökonomen Gernot Wagner wurden aus der ORF-Sendung IM ZENTRUM eingespielt.
Ethikschüler Quais beim Blick auf die Zusammenhänge, die zum Vorverständnis der COP 26 wichtig sind
Ethikschüler Serkan Koc vor den Statistiken zu CO2-Konzentration und Temperaturanstiegen

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