Sommer ohne Abschied (Walter Grond)

Ein subtiler Roman über die Nervosität der Gegenwartsgesellschaft. 

Psychologische Raffinesse, untergründige Spannung, feinnervige Sprache
Eine Kleinstadt in der Provinz, zwei Paare, ein zugezogenes, ein alteingesessenes, und ein mysteriöser Vorfall, der die Gemüter im Ort bewegt – doch was ist wirklich in jener Nacht passiert? Mit unerbittlichem Sog entwickelt Walter Grond seine Geschichte von einer kleinbürgerlichen Idylle, die gehörig ins Wanken gerät und ohnehin, wie sich bald zeigt, nur Fassade ist.

Sensibles Porträt der Gegenwartsgesellschaft
Zentimetergenau vermisst Walter Grond den Boden zwischenmenschlicher Beziehungen, sei es Bekanntschaft, Freundschaft, Nachbarschaft oder Ehe. Auf einer zweiten Ebene erzählt Grond von der tiefsitzenden Angst einer Gemeinschaft, sich Fremdem gegenüber zu öffnen, von der Sorge einer ungewissen und bedroht scheinenden Zukunft – und von der letztlich nie sicher überbrückbaren Kluft zwischen Städtern und Landbewohnern.

Ein psychologisch fein gewobener Roman von schlichtem sprachlichem Glanz, der auf subtile Weise die Nervosität der Gegenwartsgesellschaft bloßlegt.

Bruder und Schwester Lenobel (Michael Köhlmeier)

Im Mai mailt Hanna an ihre Schwägerin in Dublin: Komm, dein Bruder wird verrückt! Zwei Tage später landet Jetti Lenobel in Wien - und Robert ist verschwunden. Doch Jetti glaubt nicht daran, dass der Bruder verrückt geworden ist. Sie kennt ihre sehr ungewöhnliche jüdische Familie. In der ist immer mit allem zu rechnen. Dann kommt die Nachricht des Bruders: "Ich bitte dich, dass Du mit niemandem darüber sprichst!!! Ich will es so. Ich bin in Israel, dem Land der Väter. Aber an die Väter denke ich nicht." In den merkwürdigen, verschlungenen Lebensläufen der Geschwister Jetti und Robert, seiner Frau, ihrer Kinder und Freunde, erzählt Köhlmeier packend von dem, was jeder sein Leben lang mit sich trägt.

Mein Herz in zwei Welten (Jojo Moyes)

«Trag deine Ringelstrumpfhosen mit Stolz. Führe ein unerschrockenes Leben. Fordere dich heraus. Lebe einfach.»


Diese Sätze hat Will Louisa mit auf den Weg gegeben. Doch nach seinem Tod brach eine Welt für sie zusammen. Es hat lange gedauert, aber endlich ist sie bereit, seinen Worten zu folgen und wagt in New York den Neuanfang. Die glamouröse Welt ihrer Arbeitgeber könnte von Lous altem Leben in der englischen Kleinstadt nicht weiter entfernt sein. Dort ist ein Teil ihres Herzens zurückgeblieben: bei ihrer liebenswert chaotischen Familie und vor allem bei Sam, dem Mann, der sie auffing, als sie fiel. Während Lou versucht, New York zu erobern und herauszufinden, wer Louisa Clark wirklich ist, muss sie feststellen, wie groß die Gefahr ist, sich selbst und andere auf dem Weg zu verlieren. Und am Ende muss sie sich die Frage stellen: Ist es möglich, ein Herz zu heilen, das in zwei Welten zuhause ist?

Edelweiss (Günter Wels)

Im Frühjahr 1945 springt Friedrich Mahr, Deckname Edelweiß, als Leiter eines Spezialkommandos aus einer zweimotorigen B-26 der U.S. Air Force über deutschem Reichsgebiet bei Salzburg ab. Der OSS-Agent hat den geheimen Auftrag, Informationen über die von Hitler angeblich geplante Alpenfestung einzuholen. Günter Wels erzählt in seinem Debütroman die packende Geschichte eines Fallschirmagenten-Einsatzes im Zweiten Weltkrieg. Er schildert Mahrs Desertion an der Westfront, die Spionage-Schulung in einem französischen Ausbildungslager und den dramatischen Überlebenskampf, den »Edelweiß« während der letzten Kriegswochen zu bestehen hat. »Edelweiß« ist eine Geschichte über Krieg, Moral, Schuld, Mut und die Grenzen des Rechts. Erzählt wird sie anhand der festgehaltenen Erinnerungen des Protagonisten. Seine Tochter findet diese Aufzeichnungen viele Jahre später, während Mahr im Sterben liegt. Auch ihr Leben wird durch die Ereignisse spät, aber doch, durcheinandergewirbelt.

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